Bocholt,

THW unterstützt nach schweren Erdbeeben in der Türkei

Das THW beobachtet seit dem schweren Erdbeben die Lage in der Türkei sowie Syrien. Seit dem 6. Februar 2023 ist ein Leitungs- und Koordinierungsstab in der THW-Leitung eingerichtet. Das Unterstützungsangebot der Bundesregierung, die THW-SEEBA (Schnell- Einsatz-Einheit Bergung Ausland) zu entsenden, wurde gestern Abend (6. Februar) von der Türkei angenommen.

Das 51-köpfige Team der SEEBA sammelte sich am 6. Februar gegen 22:00 Uhr und wird wahrscheinlich heute am 7. Februar mit 16 Tonnen Material in die Türkei fliegen. Unter den 51 Personen befinden sich auch vier Einsatzkräfte des Ortsverbands Bocholt|Borken. Zeitgleich bereitet das THW weitere mögliche Einsatzoptionen vor, um bei einem eingehenden Ersuchen schnell einsatzbereit zu sein. Das THW steht in engem Austausch mit dem Bundesministerium des Inneren und für Heimat (BMI), dem Auswärtigen Amt, der EU und verschiedenen Partnerorganisationen.

Die Lage ist aktuell sehr dynamisch. Ein Auslandseinsatz unterliegt dabei immer diversen Voraussetzungen und festgelegten Abläufen: Das in Not geratene Land muss ein Hilfeersuchen stellen. Daraufhin melden die Länder ihre möglichen Kapazitäten an die EU. Diese Hilfeleistungsangebote müssen letztlich noch von dem jeweiligen Land angenommen werden. Erst dann darf in den Einsatz gegangen werden. Die Zeit, in der diese Abfragen stattfinden, nutzt das THW bereits, um die Einsatzbereitschaft in den gefragten Bereichen herzustellen.


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