Bocholt, 03.11.2021, von Laura Vennekamp

Fünf neue THW-Helfer*innen für den Ortsverband Bocholt|Borken

Auf dem Gelände des Ortsverbandes Bocholt|Borken absolvierten am Samstag 24 Helferanwärter*innen des Technischen Hilfswerks erfolgreich ihre Grundausbildungsprüfung. Die Prüflinge aus den Ortsverbänden Emmerich, Geldern, Moers, Oberhausen und Wesel setzten ihr im vergangenen halben Jahr erlerntes Wissen in Theorie und Praxis um. Auch fünf Prüflinge aus dem Ortsverband Bocholt|Borken stellten ihr Können unter Beweis.

„Ihr habt in den vergangenen Monaten Erstaunliches geleistet. Nicht nur, dass ihr erfolgreich die Grundlagen unserer Arbeit erlernt habt, sondern dies auch noch trotz der widrigen Umstände geschafft habt“, lobte Florian Ewering, Prüfungsleiter, die Prüflinge. Zuvor hatten die Anwärter*innen in einem theoretischen Test und an verschiedenen Stationsaufgaben ihr Wissen überprüfen lassen.

Als Ausbildungsbeauftragter brachte in den vergangenen Monaten Erik Dreyer den fünf Anwärter*innen Timo Bertram, Bennet Schnurr, Jennifer Sastre Rocher, Jana Uebbing und Stefanie Vennekamp aus dem Ortsverband Bocholt|Borken die Inhalte der Grundausbildung bei. Unterstützend wirkte dabei Andre Bollmann, welcher ab der neuen Grundausbildungsgruppe als neuer Ausbildungsbeauftragter fungiert. Hierbei beschäftigte sich die Gruppe nicht nur mit den Grundlagen der Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung, sondern auch dem Sicheren Bewegen von Lasten sowie der Stromerzeugung und dem Ausleuchten von Einsatzstellen.

Um im Einsatzfall professionell helfen zu können und dürfen, benötigen die Helfer*innen im THW eine sogenannte Einsatzbefähigung. Das bedeutet, dass die THW-Kräfte bevor ihrem Einsatz eine Grundausbildung durchlaufen. In dieser erlernen sie den Umgang mit der elementaren Ausrüstung, welche ihnen auch im späteren Einsatz begegnet, kennen. Auch den organisatorischen Aufbau der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen thematisieren die Helfer*innen in ihrer Ausbildung. Bei der sogenannten angepassten Grundausbildung, welche ausschließlich in theoretischer Form stattfindet, wird auch Personen mit körperlichen Einschränkungen oder denjenigen, die ausschließlich Aufgaben außerhalb des technischen Einsatzes wahrnehmen möchten, die Möglichkeit im THW mitzuarbeiten ermöglicht.

Mit dem Abschließen der Grundausbildung entscheiden sich die neuen Helfer*innen für eine der verschiedenen Fachgruppen oder den Stab, in dem sie von dann an ihre Fachausbildung durchlaufen.

Ab November besteht wieder die Möglichkeit bei der Grundausbildung im Ortsverband Bocholt| Borken mitzumachen. Informationen über Ablauf und Termine können Interessierte über E-Mail (ov- bocholt@thw.de) in Erfahrung bringen. Für die Teilnahme an der Grundausbildung werden keine technischen Vorkenntnisse benötigt.


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